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VOMACUR 70 Suppositorien 5 St

Abb. ähnlich

3,05 € 2
0,61 € / 1 St 2
AVP² 4,17 €
Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

Schnelle Hilfe bei Übelkeit und Reisekrankheit

Die Suppositorien bieten eine effektive Lösung zur Behandlung von Übelkeit, Erbrechen und Schwindel, insbesondere bei Reisekrankheit. Sie sind ideal für Situationen, in denen eine orale Einnahme aufgrund von Übelkeit oder Schluckbeschwerden nicht möglich ist.

 

Merkmale

  • Schnelle Wirkung: Die rektale Anwendung ermöglicht einen schnellen Wirkungseintritt innerhalb von 30 bis 60 Minuten.
  • Lang anhaltende Wirkung: Durch die Umgehung des First-Pass-Effekts wird eine langanhaltende Wirkung erzielt.
  • Geeignet für alle Altersgruppen: Anwendbar bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren (mit einem Körpergewicht über 15 kg).
  • Einfache Anwendung: Die Zäpfchen lassen sich leicht einführen und sind besonders praktisch bei akuten Beschwerden.
  • Vielseitig einsetzbar: Wirksam bei Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichster Ursachen, einschließlich Reisekrankheit.

 

Anwendung

Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren führen je nach Bedarf 1 Zäpfchen in den Enddarm ein. Zur Vorbeugung gegen Reisekrankheit sollte die erste Gabe etwa 30 bis 60 Minuten vor Reisebeginn erfolgen. Bei Kindern mit einem Körpergewicht von 14 bis 28 kg ist eine einmalige Gabe pro Tag ausreichend, während Kinder mit einem Körpergewicht von 28 bis 42 kg bis zu zwei Zäpfchen täglich erhalten können. Jugendliche mit einem Gewicht von 42 bis 56 kg dürfen bis zu drei Zäpfchen pro Tag einnehmen.

 

Hinweise

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Dimenhydrinat oder anderen Inhaltsstoffen. Bei bestehenden Erkrankungen wie Engwinkelglaukom, schweren Lebererkrankungen oder während der Schwangerschaft ist vor der Anwendung ein Arzt zu konsultieren. Die Anwendung sollte nicht länger als einige Tage ohne ärztlichen Rat erfolgen. Bei Kindern unter 15 kg Körpergewicht sind die Zäpfchen nicht geeignet.

 

Wirksame Inhaltsstoffe

Jedes Zäpfchen enthält:

  • Dimenhydrinat (70 mg): Ein H1-Antihistaminikum, das die Rezeptoren für Histamin blockiert und somit Übelkeit und Erbrechen effektiv bekämpft.

Zusätzlich enthalten die Suppositorien Hartfett als Trägerstoff. Diese Kombination sorgt für eine zuverlässige Linderung von Übelkeit und Schwindel und unterstützt die Genesung in akuten Situationen.

 

Details
PZN 03879636
Anbieter Hexal AG
Packungsgröße 5 St
Darreichungsform Suppositorien
Produktname Vomacur 70 mg
Monopräparat ja
Wirksubstanz Dimenhydrinat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Maximale Abgabemenge 5
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein. Zuvor entleeren Sie den Darm möglichst. Zur Verbesserung der Gleitfähigkeit können Sie die Zäpfchen leicht mit kaltem Wasser befeuchten. Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Zur Vorbeugung gegen Reisekrankheit erfolgt die erstmalige Gabe ca. 1/2 -1 Stunde vor Reisebeginn.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Kinder mit 14-28 kg Körpergewicht 1 Zäpfchen 1-mal täglich unabhängig von der Tageszeit
Kinder mit 28-42 kg Körpergewicht 1 Zäpfchen 2-mal täglich (im Abstand von 6 Stunden) verteilt über den Tag
Jugendliche mit 42-56 kg Körpergewicht 1 Zäpfchen 2-3 mal täglich (im Abstand von 6 Stunden) verteilt über den Tag
Zur Vorbeugung gegen Reisekrankheit sollte die erste Anwendung etwa 1/2-1 Stunde vor Reisebeginn erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Erbrechen
- Reisekrankheit
- Schwindel
- Übelkeit
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Zäpfchen
70 mg Dimenhydrinat
+ Hartfett
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße, aktuell oder auch wenn sie schon länger zurückliegen
- Epilepsie
- Krampfanfälle während der Schwangerschaft (Eklampsie)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Alkoholmissbrauch
- Engwinkelglaukom

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verengung im Verdauungstrakt, vor allem am Magen
- Herzerkrankungen, wie:
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Herzrhythmusstörungen
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
- Pulserniedrigung
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Kaliummangel
- Magnesiummangel

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 14 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Magenschmerzen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Benommenheit
- Muskelschwäche
- Stimmungsschwankungen
- Sehstörungen
- Pulsbeschleunigung
- Erhöhung des Augeninnendrucks
- Störungen beim Wasserlassen
- Gefühl der "verstopften Nase"

Besonders bei Kindern:
- Unruhe
- Erregung
- Schlaflosigkeit
- Angstzustände
- Zittern

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.